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Pressemitteilung des Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa)

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) reagiert mit Unverständnis auf die mediale Generalverurteilung sogenannter Individueller Gesundheitsleistungen (IGeL).

Dr. med. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa e.V.: „Für jeden Kassenpa- tienten in Deutschland gibt es zwei Welten, die eine ist die seiner gesetzlichen Kran- kenkasse mit ihren Regeln und eine zweite, die darüber hinausgeht. Dies betrifft in besonderem Maße die medizinischen Leistungen. Nach den Vorschriften des Fünf- ten Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) haben Versicherte der gesetzlichen Kranken- versicherung Anspruch auf eine ausreichende, bedarfsgerechte, dem allgemein an- erkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechende Versorgung. Das bedeutet aber eben auch, dass es weitere fachärztliche Leistungen gibt, die darüber hinausgehen und dem Patienten zur Verfügung gestellt werden können. Selbst unse- re Gerichte erkennen das an und haben schon Ärzte verpflichtet bestimmte IGeL den Patienten anzubieten, um nicht in den Verdacht der Unterlassung zu geraten. Diese Dimension wird leider allzu gern von den Kassen verschwiegen. Die fachärztliche Aufklärung über Nutzen und Mehrwert von Selbstzahlerleistungen in jedem individu- ellen Fall ist für die Fachärzteschaft selbstverständlich und nicht das Geschäft der gesetzlichen Krankenkassen. Wir sollten dem mündigen Patienten zutrauen, selbst zu entscheiden, ob er eine von seinem Arzt als medizinisch sinnvoll empfohlene Leis- tung in Anspruch nehmen und zusätzlich bezahlen möchte. Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten ist ein hohes Gut, das wir mit solch generalisierenden Aussagen wie vom GKV-Spitzenverband nicht beschädigen sollten. Die Aufklärung über Früherkennungsmöglichkeiten gehört genauso zu den ärztlichen Pflichten wie eine gemeinsame Entscheidung über die individuelle Therapie, unbeeinflusst von äußeren Zwängen und nur dem Wohl des Patienten verpflichtet.
Man darf also immer wieder darauf hinweisen, dass es nach den medizinischen Leit- linien der Fachgesellschaften Anforderungen an den behandelnden Arzt gibt, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert, aber vom Arzt dennoch erfüllt werden müssen, um sich rechtskonform zu verhalten.
Am Ende sollten auch die gesetzlichen Krankenkassen zu dem Konsens zurück fin- den, wonach sich ihre Zuständigkeit allein auf ihren Leistungskatalog bezieht, dessen offene Unvollständigkeit von der Ärzteschaft auch nicht stetig mit diesem kriminalisie- renden Duktus kommentiert wird.“

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa) ist ein Dachverband fachärztlicher Berufs- verbände. Das Ziel des SpiFa ist die Darstellung der übergeordneten Interessen der Fachärzte in Pra- xis und Klinik sowie deren politische Durchsetzung auf Bundes- und auch auf Landesebene.

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) setzt sich für die berufspolitischen Interessen der niedergelassenen und in der Klinik tätigen Fachärzte ein.
https://www.sanakey.de/
Die Sanakey GmbH ist Trägerin des gesellschafts- und gesundheitspolitischen Think-Tanks des Spit- zenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa).

Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) Herausgeber (V.i.S.d.P.): Dr. med. Dirk Heinrich, Dr. med. Axel Schroeder,
Dr. med. Christian Albring, Dr. med. Hans-Friedrich Spies
SpiFa-Hauptgeschäftsführer: Lars F. Lindemann SpiFa e.V., Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
SpiFa-Pressekontakt: presse@spifa.de

Pressemitteilung SpiFa

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