|  drucken  |   impressum  
-Home   |   Mitgliedersuche   |   Amb. Operieren   |   Verband   |   Ärzte & Mitglieder   |   Presse   |   BAO-Aktuelles   |   Kontakt   |   Impressum

Ausgedünnter Leistungskatalog

Der BAO analysiert die möglichen Folgen eines verkürzten Leistungskataloges Ambulantes Operieren.

Mit entscheidenden Nachteilen wäre ein Katalog "Ambulantes Operieren" für die niedergelassenen Operateure verbunden, wenn er weniger als die bislang 293 Operationen umfasst. Darauf macht der Bundesverband Ambulantes Operieren (BAO) aufmerksam. Erst Ende Juli scheiterte erneut ein Versuch, zwischen Krankenkassen, der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft (DKG) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zu einem überarbeiteten OP-Katalog zu kommen.
Elmar Mertens, Präsidiumsmitglied des BAO, kommentiert: "Ein Schiedsverfahren lässt sich kaum noch umgehen. Es zeichnet sich überdies ab, dass ein künftiger Katalog deutlich weniger Leistungen enthält. Dies und die Blockadepolitik der DKG empfinden wir als Absage an einen fairen Ausgleich." Die Krankenhäuser würden vom jetzigen Zustand profitieren, der ihnen das "Warmhalten von Betten" ermögliche. Bei dem zur Zeit gültigen Verzeichnis handelt es sich außerdem um einen "Kann"-Katalog - erst die neue Übereinkunft führt zu einem "Muss"-Katalog. "Von einem ernstzunehmenden Anstieg ambulanter Operationen im Krankenhaus ist deshalb auch nichts zu spüren. Auch wird in großem Stil das gesetzliche Verbot missachtet, einen Patienten stationär zu behandeln, wenn es ambulante Alternativen gibt", kritisierte Mertens. Die Bettenpolitik gehe erst dann nicht mehr auf, wenn Leistungen unter den Vorzeichen der Diagnosis Related Groups (DRGs) zu erbringen sind.
Ein neuer, zusammengestrichener Katalog, so eine Analyse von Mertens, zwinge wieder mehr Leistungen unter den Vorbehalt des Sicherstellungsauftrags und erhöhe den Druck unter dem Honorardeckel durch ein steigendes Morbiditätsrisiko. "Ein kleiner Katalog verschlechtert unsere Lage", mahnte Mertens.
(12.06.2002)

Chirurgen Magazin + ...

Heft 83, Ausgabe 1 – Februar 2017
Praxismanagement: Wie schütze ich meine Praxis für den Notfall vor finanziellem Chaos und Insolvenz?
- weiter

autsch!

autsch! Wenn Politik weh tut Politik drängt ambulante OP-Praxen ins Abseits.
- weiter

Helmsauer & Kollegen...

Der Spezialist für das Gesundheitswesen
Persönlicher Kontakt, Vertrauen und Stabilität stehen bei uns an erster Stelle, wenn es um die Beratung im Bereich der Versicherung, Betriebswirtschaft sowie der Abrechnung geht.
- weiter

Mitglieder-Login

Geschlossener Bereich für Mitglieder des BAO.
- weiter

Partner PKG

Die Deutsche Praxisklinikgesellschaft (PKG) e.V. ist ein Zusammenschluss von Operationszentren, Tages- und Praxiskliniken und medizinischen Versorgungszentren, in denen ambulante und praxisklinische Operationen durchgeführt werden.
- weiter

Partner AND

Das AND e.V. als Zusammenschluss regionaler Anästhesie-Netze und –Genossenschaften vertritt auf Bundesebene Interessen der freiberuflich tätigen und niedergelassenen Anästhesisten.
- weiter

BVASK

Der Berufsverband für Arthroskopie e. V.
- weiter