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03.07.2014: BAO-Newsletter

BAO-Newsletter; Nr. 7/14, vom 3. Juli 2014 Nachrichten für Ambulante Operateure und Anästhesisten

Inhalt:
Mitteilungen des Präsidiums
Kommentierte Nachrichten
Nachrichten
Termine (u.a. Mitgliederversammlung des BAO 28.09.2014 Aachen s. u.)

Mitteilungen des Präsidiums
Die "Seite 1" des deutschen Ärzteblattes Nr. 26 (27. Juni 2014) lässt schlucken: "Nur noch knapp 10 % (aller Facharztabschlüsse erfolgen) im Bereich Innere und Allgemeinmedizin". Der Unterzeichnende erinnert sich an seine Studienzeit, in der wir Studenten überlegten, ob es besser sei 40 % oder 60 % Ärzte für die hausärztliche Versorgung zu haben. Nun wird das Problem seit Jahrzehnten diskutiert aber alle politischen und gesellschaftlichen Bemühungen waren offenbar schlicht völlig erfolglos. Wenn aber der Staat mit allen seinen Mitteln, inklusive seiner Organe, wie den Körperschaften (Kammern, Kassenärztlichen Vereinigungen) erfolglos ist, weil offenbar die Bürger (in diesem Fall die Ärzte) schlicht nicht tun, was man sich dort wünscht, dann muss man doch einmal einen Strich ziehen und dies zur Kenntnis nehmen:
Die Versorgung der deutschen Bevölkerung durch Hausärzte, in der Form, die man sich aktuell wünscht, wird in absehbarer Zeit garantiert nicht mehr möglich sein!
"100%ig" – "der Drops ist gelutscht".

Zwar muss man auch dann an den überall diskutierten Vorschlägen weiter arbeiten, aber wenn man schon weiß, das diese das Problem nicht lösen werden können, muss man doch auch über Grundsätzliches nachdenken:
Z. B. wer soll die Aufgaben der Hausärzte (mit)übernehmen, wenn diese es nicht mehr schaffen – also Umverteilung von Arbeit und Mittel an Andere (Arztgruppen?). Alternative: Definition von Versorgungsinhalten, in denen keine obligate Versorgung mehr stattfindet (Stichwort: sprechende Medizin – die kostet am meisten Zeit und wird praktisch nicht bezahlt). Diesen Prozess kann man politisch steuern oder ungesteuert lassen. Wenn die obigen 10 % stimmen, wird es schlicht so kommen.

Im operativen Sektor kann man sich ähnliche Horrorszenarien vorstellen. Schon jetzt sinkt die operative Lebensarbeitsleistung des Einzelarztes dramatisch. Gründe sind (im Krankenhaus): Arbeitszeitgesetz, langsamere Ausbildung wegen wirtschaftlicher Zwänge des Op-Betriebes und juristischer Bedenken, geänderte Lebensmodelle (work-life-balance, Feminisierung der Medizin), administrative Aufgaben der Operateure etc. Die Zahl von Operationen, die ein Mitglied des BAO in seiner beruflichen Laufbahn als Vertragsarzt erbringt, dürfte da (noch) Spitzenwerte erreichen. Problem ist, dass es kaum noch neue Praxen gibt und im Gegenteil viele Kollegen zurück ins Krankenhaus gehen. Falls diese vertragsärztlichen Strukturen zerstört werden, und dann noch die Versorgungsprobleme der Krankenhäuser eskalieren, dann wird die operative Versorgung schon quantitativ nicht mehr zu gewährleisten sein. Wenn wir durchhalten, werden wir also ein gesuchtes Gut, nur mit dem Nachwuchs könnte es hapern.

Jörg Hennefründ

Ergebnisbericht 2012 und Aufruf zur Teilnahme an der ZiPP-Erhebung 2014

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Namen des Präsidenten des BAO, Herrn Dr. Axel Neumann darf ich Sie über den Ergebnisbericht des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung 2012 sowie über die neue Erhebung 2014 informieren

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) führt das ZiPP jährlich im Auftrag der KBV und der Kassenärztlichen Vereinigungen durch. Es untersucht damit die Kosten- und Versorgungsstrukturen in den Praxen niedergelassener Ärzte und Psychotherapeuten. Seit 2010 stehen damit wichtige Daten für die Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen bereit.

Je mehr Ärzte und Psychotherapeuten sich an der Umfrage zu den Betriebs- und Investitionskosten in ihrer Praxis beteiligen, desto aussagekräftiger ist die Datengrundlage. Um eine Entwicklung abbilden zu können, ist es besonders wichtig, dass sich möglichst über mehrere Jahre hinweg dieselben Praxen beteiligen. Für die hohe Validität der erhobenen Daten spricht auch, dass die Angaben der Ärzte und Psychotherapeuten von einem Steuerberater testiert werden müssen.

Der BAO unterstützt diese Initiative und die neue Erhebung 2014.

Wir empfehlen allen niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, die vom Zi zur Teilnahme eingeladen werden, sich an der Erhebung mit ihrer Praxis zu beteiligen. Die Ergebnisse der vergangenen Jahre haben wiederholt gezeigt, dass die Datenbasis des ZiPP Praxispanels sehr dünn ist. Deshalb sind zum Teil detaillierte Auswertungen nicht möglich, die einen erheblich besseren Aufschluss über die reale finanzielle Lage in Praxen erlauben.

Weitere Informationen sowie den ZiPP Bericht 2012 zum Download finden Sie hier...


Dr. Jörg Hennefründ

Kommentierte Nachrichten

Auszug aus dem Gutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen – 2014 (Zitat!):
"Bezogen auf das Ausgangsjahr 1993 hat die Zahl der vertragsärztlich tätigen Fachärzte bis 2012 um 56,6 % zugenommen. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Hausärzte um 10 % zurück gegangen. Während das Verhältnis von Haus- zu Fachärzten 1993 noch bei rund 60 % zu 40 % lag, wird sich dieses Verhältnis infolge der unverminderten Dynamik in wenigen Jahren umkehren. Eine Betrachtung der Entwicklung der Arztzahlen in deutschen Krankenhäusern macht deutlich, dass im gleichen Zeitraum auch hier eine deutliche Zunahme zu verzeichnen ist. Während die Gesamtzahl der vertragsärztlich tätigen Ärzte um 16,9 % angestiegen ist, hat im gleichen Zeitraum die Zahl der Klinikärzte um 43,2 % zugenommen. Eine Übersicht der Anerkennungen von Facharztbezeichnungen nach Fachgebieten zeigt, dass im Jahr 2013 nur noch 10 % aller Abschlüsse im Fach Allgemeinmedizin bzw. Allgemeinmedizin und Innere Medizin (Hausarzt) erfolgten." (Hervorhebungen vom Kommentator)

Weiteres Zitat aus der Langfassung (S. 353)
"Neben Gebieten mit drohender oder bereits bestehender (eher haus-)ärztlicher Unterversorgung existieren Regionen mit einer stark ausgeprägten (eher fach-)ärztlichen Überversorgung.
Während die hausärztliche Versorgung vor allem im ländlichen Bereich und in strukturschwachen Regionen gefährdet ist, praktizieren in verschiedenen Ballungsgebieten weit mehr Fachärzte bzw. psychologische Psychotherapeuten als in der Bedarfsplanung vorgesehen."
Kommentar: Das Gutachten ist im Netz einfach zu finden (http://www.svr-gesundheit.de/index.php?id=6), Langfassung unter http://www.svr-gesundheit.de/fileadmin/user_upload/Aktuelles/2014/SVR-Gutachten_2014_Langfassung.pdf. Es wird auch in Buchform veröffentlicht und für den 30. September 2014 ist die Vorstellung im Rahmen eines Symposiums in Berlin geplant. Das Gutachten befasst sich ausführlich auch mit der neuen Bedarfsplanung der KBV, es analysiert und kritisiert, dass die tatsächliche Leistungen der Kollegen und die zu erwartenden Änderungen der Arbeitseinstellung (work-life-balance etc.) nicht berücksichtigt werden. Alles schön und gut aber:
Wenn die nur 10 % Abschlüsse der Facharztausbildung für die Hausärztliche Versorgung auf die Zahl der tatsächlich arbeitenden Kollegen langsam durchschlägt, kann man alle Planung getrost vergessen. Dann gibt es schlicht zu wenige Menschen, die "Hausarzt" machen. Dann kann man motivieren, wie man will. Eine Änderung dieser Tendenz dauert Jahrzehnte bis sie wirkt.
J. H.

Nachrichten (zusammengefasst von Jost Brökelmann)

Gesetzliche Krankenversicherung

KV Bayerns fordert mehr Selbstbestimmung bei der Praxisführung (Ärzteblatt 6.06.2014)
Die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Bayerns hat sich für ein freiberufliches, selbstbestimmtes Handeln der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten ausgesprochen und eine Krankenkassen-Gängelung abgelehnt. Den Delegierten sind besonders wichtig die eigenständige Aus- und Weiterbildung des ärztlichen und psychotherapeutischen Nachwuchses, das Arzt-Patienten-Geheimnis sowie das selbständige Terminmanagement.

TK schlägt neues Honorarsystem für niedergelassene Ärzte vor (Ärzteblatt 25.06.2014)
Die Techniker Krankenkasse (TK) hat heute ein vom Berliner IGES-Institut für die TK entwickeltes Modell vorgestellt. Danach sollen statt Pauschalen wieder Einzelleistungsvergütungen eingeführt werden.
Die Vergütung der Niedergelassenen solle in Fixkosten und variable Kosten getrennt werden: Zu den Fixkosten gehört z. B. die Praxisausstattung; Fixkosten sollen nur bis zu einer Deckelung bezahlt werden. Variable Kosten, das ist z. B. der Arztlohn, sollen in vollem Umfang bezahlt werden; sie fallen bei jeder erbrachten Leistung an.
Für das erste Jahr wird eine Ausgabensteigerung von unter sechs Prozent erwartet; danach werden im neuen Modell die Mehrausgaben pro Jahr ähnlich den jetzt vorhandenen Ausgaben entsprechen.
Die TK und das IGES-Institut erhoffen sich u. a. Verbesserungen bei der Regelung der Wartezeiten und Terminvergaben, aber insgesamt auch eine Verbesserung der Zufriedenheit bei Ärzten und Versicherten. Sie wollen das neue Honorarmodell in einer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ausprobieren, weil dann alle Partner der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) eingebunden sein würden.
Dr. Andreas Gassen, KVB-Vorsitzender, begrüßte die Reformvorschläge: "Einzelleistungen zu fairen Preisen sind unverzichtbarer Bestandteil einer angemessenen und planbaren Vergütung".

TK will Vergütung für Ärzte umkrempeln (Ärzte Zeitung 25.06.2014)
Die Techniker Krankenkasse (TK) will zur Einzelleistungsvergütung zurückkehren, so der TK-Vize Thomas Ballast. Das jetzige Abrechnungssystem sei zu Komplex und intransparent. Es würde keine Budgets mehr geben.
Die TK hat das Berliner IGES-Institut mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Danach soll es möglich sein, mit Einzelleistungsvergütung und flankierenden mengensteuernden Elementen mehrere Verbesserungen durchzusetzen: Größere Zufriedenheit bei den Ärzten, kürzere Wartezeiten und Terminvergaben, eine Verlagerung von der Geräte lastigen hin zu einer sprechenden Medizin und einer Annäherung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Kern des Systems ist eine Trennung der Kosten in Praxisfixkosten und den Arztlohn.
Der Vorschlag der TK weckte bei der Ärzteschaft Hoffnungen.
Dr. Andreas Gassen, Chef der KBV, begrüßte feste und kostendeckende Preise. Dr. Baumgärtner, Vorsitzender des Medi-Verbundes, begrüßte ebenfalls, dass sich eine Krankenkasse für Einzelleistungsvergütung ausspricht.

Ärzte begrüßen Vorschläge der Techniker Krankenkasse für Honorarreform (Deutsches Ärzteblatt vom 26. Juni 2014)
Auch die Allianz Deutscher Ärzteverbände begrüßt die Vorschläge der Techniker Krankenkasse (TK) zur Honorarreform. "Das wäre das Ende von Honorarverteilung, Muschelwährung, Hamsterrad und Fallzahlbegrenzung", so Werner Baumgärtner, Allianz-Sprecher und Vorstandsvorsitzende von Medi Geno Deutschland.

Techniker Krankenkasse fordert ambulante Behandlungen von Klinikärzten (kma-Newsletter 18.06.2014)
Die Techniker Krankenkasse (TK) plant eine radikale Krankenhaus-Reform: Um die Versorgung auf dem Land sicherzustellen, sollen Fachärzte dort auch ambulant zum Einsatz kommen. Dies forderte Guenter van Aalst, Chef der TK in Nordrhein-Westfalen.

Ärztegenossenschaft Nord zieht positive Bilanz (Arzt & Wirtschaft 25.06.2014)
Die Ärztegenossenschaft Nord ist mit mehr als 2.000 Mitgliedern die größte Ärztegenossenschaft in Deutschland. Für das vergangene Jahr gab die Ärztegenossenschaft einen Gewinn von 50.000 Euro bei einem Umsatz von rund 1,3 Millionen Euro an. Am gewinnträchtigsten waren Provisionserlöse von Partnerfirmen, die Utensilien für den Praxisbedarf lieferten, und Erlöse aus der Abwicklung von Selektivverträgen.

KV Thüringen - Immer mehr Ärzte lassen sich anstellen (Arzt & Wirtschaft 3.06.2014)
Der zweite Versorgungsbericht der KV Thüringen beschreibt, dass dort 4.107 Vertragsärzte und Psychotherapeuten gearbeitet haben, das sind 150 mehr als vor fünf Jahren. Die Zahl der angestellten Ärzte stieg in diesem Zeitraum von 248 auf 676. Viele der angestellten Ärzte arbeiteten in Teilzeit.
Auch die Zahl der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) habe sich von 50 auf 92 erhöht.
Die KV unterstützt die Übernahme oder (Neu-)Gründung mit jeweils 60.000 Euro für Haus- und Facharztpraxen. Die Übernahme von Zweigpraxen fördert sie mit je 15.000 Euro.

Rating-Report - Jede dritte Klinik in den roten Zahlen (Ärzte Zeitung vom 26.06.2014)
Nach dem jüngsten Krankenhaus-Rating-Report verbucht ein Drittel der befragten Krankenhäuser im Jahre 2012 Defizite. Dieser Report wird von Ökonomen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, Accenture und dem Institute for Health Care Business erstellt und wertet die Jahresabschlüsse von 976 Krankenhäusern bis zum Jahr 2012 aus. Danach wiesen 34,3 Prozent der Kliniken 2012 einen Verlust aus.
Die Hauptursache der Schieflage wird in den sinkenden Investitionsfördermitteln der Länder gesehen. So ist die Investitionsquote, das ist der Quotient von Investitionen zu Erlösen, von 10 Prozent im Jahr 1991 auf 4 Prozent im Jahr 2012 zurückgegangen. Der Kapitaleinsatz ist bei den einzelnen Krankenhausträgern sehr unterschiedlich: Kliniken in privater Trägerschaft haben 75 Cent je Erlös-Euro aufgewendet, die öffentlich-rechtlichen 69 Cent und die freigemeinnützigen Träger 59 Cent je Erlös-Euro. Besonders ausgeprägt ist die Schieflage an den Universitätskliniken.

Privatversicherer

Baumgärtners Vorschlag: Rabatt-GOÄ für Beamte (Ärzte Zeitung 11.06.2014)
Der Vorsitzende des Medi-Verbundes, Dr. Werner Baumgärtner, sieht eine Einigung mit den Beihilfeträgern als unumgänglich an, um die GOÄ-Reform voranzubringen. Deshalb schlägt er vor, dass für Beamte eine GOÄ-B mit einem transparenten, ausgewiesenen Rabatt erstellt wird. Dann könne in einer novellierten GOÄ auch der Inflationsverlust von 31 Prozent, der sich seit 1996 aufgestaut hat, berücksichtigt werden

Rechtliches

BSG-Urteil: Unfallschutz auch während Rufbereitschaft (Ärzte Zeitung, 27.06.2014)
Während einer Rufbereitschaft sind auch privat-dienstlich "gemischte Tätigkeiten" von Arbeitnehmern nach dem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) unfallversichert (Az.: B 2 U 4/13 R).
Im vorliegenden Fall erhielt eine Altenpflegerin während eines Spaziergangs einen Notfallanruf und stürzte während des Anrufs über eine Bordsteinkante.

Praxismanagement

Behandlungsfehlerstatistik: Konstanz trotz steigender Behandlungsfälle (Ärzteblatt 23.06.2014)
Die Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern hat Zahlen zu Behandlungsfehlern veröffentlicht: In 23,5 Prozent der Anträge wurden Behandlungsfehler mit einem nachfolgenden Gesundheitsschaden festgestellt; in 71,7 Prozent der insgesamt 5.679 Fälle konnten keine Behandlungsfehler festgestellt werden.
Für ganz Deutschland gibt es leider keine exakten Daten zu Behandlungsfehlern, weil es kein einheitliches Register gibt.
In 90 Prozent der Fälle werden die Entscheidungen der Gutachterkommission akzeptiert.

Vertragsärzte sind von ihrer Entscheidung zur Niederlassung überzeugt (Ärzteblatt 4.06.2014)
In der Studie "Chance Niederlassung" hat die deutsche Apotheker- und Ärztebank (APO-Bank) 414 angestellte und selbständige Apotheker, Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte befragt. Diese Gruppe hatte sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre für oder gegen eine Niederlassung entschieden.
Für die Selbständigkeit sprachen: Gestaltungsmöglichkeiten, Selbstverwirklichung, Arbeitszeitgestaltung, Einkommenssituation, Aufgabenspektrum und die Aussicht auf ein enges Verhältnis zu Patienten.
Gegen eine Selbständigkeit wurden folgende Argumente angeführt: Finanzielles Risiko, Arbeitsbelastung, Bürokratie und unternehmerische Aspekte der Selbständigkeit.
Neun von zehn niedergelassenen Ärzten stehen nach wie vor zu ihrer Entscheidung für die Selbständigkeit.

Bundesrat für einheitliche Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (Ärzteblatt 3.06.2014)
Der Bundesrat will die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) durch Gesetz regeln (Drucksachen-Nummer 18/1581). Bislang verläuft die Ausbildung der OTA ohne staatliche Anerkennung.
Die Bundesregierung hingegen sieht keinen Regelungsbedarf. Insbesondere sieht sie keine Notwendigkeit, das Berufsbild eines nicht-ärztlichen Heilberufes bundesrechtlich zu regeln. Sie habe bedenken wegen der zu geringen Einsatzbreite der OTA; außerdem würden berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten fehlen. Sie würde jedoch eine bundesrechtliche Ausbildungsregelung für den Bereich der OTA und der Anästhesietechnischen Assistenz (ATA) vorbereiten.

Saubere Sache: Hygieneleitfaden für die Praxis erschienen (KBV-Newsletter vom 19.06.2014)
Das Kompetenzzentrum Hygiene und Medizinprodukte der Kassenärztlichen Vereinigungen und der KBV hat den Leitfaden "Hygiene in der Arztpraxis" herausgegeben. Es ist ein praxisnahes Nachschlagewerk und kann bei den Kassenärztlichen Vereinigungen angefordert werden.

Europa

+++ Europäische Krankenversicherungskarte immer beliebter +++ (Ärzteblatt 25.06.2014)
Von der Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) sind bereits 200 Millionen Karten im Umlauf. Davon kommen 45 Millionen Versicherungskarten aus Deutschland, da hier die EKVK automatisch auf der Rückseite der Versicherungskarte aufgedruckt ist. Innerhalb der EU ersetzt die EKVK die früher notwendigen Auslandskrankenscheine. Die Karte gilt in allen EU-Ländern sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.
Die EU hat ein Smartphone-App zur europäischen Krankenversicherungskarte erstellt.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50430/Smartphone-App-zur-europaeischen-Krankenversicherungskarte

Termine

NARKA 2014
Niedergelassene Anästhesisten – Kongress Aachen
26. bis 28. September 2014
Bitte vormerken!
Mitgliederversammlung des BAO am 28.09.2014, 11:30 Uhr, Aachen NARKA
http://www.narka.de/document/NarkaVorprogramm2014.pdf

Dr. Jörg Hennefründ, Prof. Dr. Jost Brökelmann, Redakteure BAO-Newsletter
Bundesverband für Ambulantes Operieren e.V. – BAO
Präsident Dr. med. Axel Neumann
Vereinsregister: Amtsgericht Bonn VR 6346
Sterntorbrücke 1, D-53111 Bonn
Tel.: 0228-692423, Fax: 0228-631715
E-Mail: baobonn@t-online.de
Internet: http://www.operieren.de

Helmsauer & Kollegen...
Der Spezialist für das Gesundheitswesen
Persönlicher Kontakt, Vertrauen und Stabilität stehen bei uns an erster Stelle, wenn es um die Beratung im Bereich der Versicherung, Betriebswirtschaft sowie der Abrechnung geht.
http://www.helmsauer-gruppe.de/

Die Helmsauer Gruppe führt auch Praxisbewertungen durch. Auf diesem Gebiet hat sie mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung.
Tel. 0911-929203

Justiziar des BAO

Kostenfreie Mitglieder Telefon-Hotline für alle rechtlichen Fragen
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Chirurgen Magazin + ...

Heft 83, Ausgabe 1 – Februar 2017
Praxismanagement: Wie schütze ich meine Praxis für den Notfall vor finanziellem Chaos und Insolvenz?
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autsch!

autsch! Wenn Politik weh tut Politik drängt ambulante OP-Praxen ins Abseits.
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Helmsauer & Kollegen...

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Mitglieder-Login

Geschlossener Bereich für Mitglieder des BAO.
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Partner PKG

Die Deutsche Praxisklinikgesellschaft (PKG) e.V. ist ein Zusammenschluss von Operationszentren, Tages- und Praxiskliniken und medizinischen Versorgungszentren, in denen ambulante und praxisklinische Operationen durchgeführt werden.
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Partner AND

Das AND e.V. als Zusammenschluss regionaler Anästhesie-Netze und –Genossenschaften vertritt auf Bundesebene Interessen der freiberuflich tätigen und niedergelassenen Anästhesisten.
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BVASK

Der Berufsverband für Arthroskopie e. V.
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