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11.02.2014: BAO-Newsletter

BAO-Newsletter; Nr. 2/14, vom 11. Februar 2014 Nachrichten für Ambulante Operateure und Anästhesisten

Inhalt:
Mitteilungen des Präsidiums
Kommentierte Nachrichten
Nachrichten
Termine

Mitteilungen des Präsidiums

Die beiden kommentierten Nachrichten (s. u.) werden uns sicher noch etwas beschäftigen. Sie repräsentieren zwei Aspekte der absurden Entwicklung der operativen Versorgung der deutschen Bevölkerung: Es gibt einen zunehmenden quantitativen Mangel in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung, der auch dadurch bedingt ist, dass die Ausbildung und Erfahrung der Operateure immer langsamer vonstatten geht. Andererseits wird die Qualität der ambulanten Operationen und deren wirtschaftliches Potential zwar verbal von Kassen und Politikern bestätigt. Wenn dann aber Taten gefordert werden, um dieses zu nutzen und zu erweitern, indem endlich ein angemessene Honorierung erfolgt, dann hat die kurzfristige Sparerei Vorrang.

Am erstaunlichsten ist es wohl, dass die Vertragsärzte allgemein, und die Mitglieder des BAO im Besonderen, dennoch wirtschaftlich überleben und zum Nutzen ihrer Patienten weiter erstklassige Arbeit erbringen können. Dazu trägt auch der interkollegiale Austausch - fachlich, wie mit Tipps zur Existenzsicherung - bei.
Dazu freuen wir uns auf Sie in Nürnberg!
Bis bald
Jörg Hennefründ
http://www.operieren.de/content/e3472/e7507/e39421/

Kommentierte Nachrichten

Höchstrichterliche Bestätigung des Budgetzwangs - BSG: Vergütung nach festen Preisen ist lediglich eine "Idealkonzeption"(Pressemitteilung Hartmannbund 08.01.2014)
Richtwert für die Berechnung von Regelleistungsvolumina (RLV) ist die Gesamtvergütung, die zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) und den Kassen verhandelt wurde. Das Bundessozialgericht (BSG) stellte jetzt fest, dass – wenn die KV das RLV zutreffend berechnet habe – die wesentlichen Leistungen eines Fachgebietes nicht die Preise der Euro-Gebührenordnung erreichen müssen (Az.: B 6 KA 6/13 R). Es sei nur eine "Idealkonzeption" des Gesetzes, dass die Preise der Euro-Gebührenordnung erreicht würden.
Näheres: http://www.hartmannbund.de/enews/2812/142/BSG-Verguetung-nach-festen-Preisen-ist-lediglich-eine-Idealkonzeption/
Kommentar: Im deutschen System von staatlich beaufsichtigten "Selbstverwaltungsorganen" und von Sozialgerichten, die sich sozialstaatlichem Denken verpflichtet fühlen, werden wirtschaftlich denkende Arztgruppen wie die ambulanten Operateure und Anästhesisten kaum eine Chance haben, eine angemessene Vergütung von Betriebskosten und Unternehmerlohn bei der Gesetzlichen Krankenversicherung durchzusetzen. Denn der Erhalt dieses Steuerungssystems bei niedrigen Kosten hat für Politiker aller großen Parteien oberste Priorität, hierfür nehmen sie auch "Ungerechtigkeiten" bei Minderheiten in Kauf. Da helfen keine Appelle der ambulanten Operateure und Anästhesisten an die Vernunft oder das Gerechtigkeitsgefühl der Gesundheitspolitiker. Wir müssen neue Wege suchen, um zu einer angemessenen Vergütung des Ambulanten Operierens in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu gelangen. Wer hat neue Ideen?
J. B.

JAMA-Veröffentlichung zeigt gleiche Komplikationsraten von Operateuren, auch wenn sie nach einem Nachtdienst weiter gearbeitet haben (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24193081)
Die Daten entstammen öffentlichen Gesundheitsdatenbanken in Ontario. Analysiert wurden 2.078 Fälle von laparoskopischen Cholezystektomien, bei denen der Operateur in der Nacht vorher selber operieren musste. Diesen wurden 1:4 mit anderen laparoskopischen Cholezystektomie der jeweils selben Operateure "gematched" (n= 8312) Es gab keinen Unterschied bei den Konversionen zur offenen Cholecystektomie (2,2 versus 1,9 Prozent) oder bei iatrogenen Verletzungen (0,7 Prozent versus 0,9 Prozent) zwischen der Gruppe, bei denen der Chirurg in der Nacht operiert hatte, zu denen, die vorher nicht gearbeitet hatten. Das Abstract schließt mit folgendem Satz: "These findings do not support safety concerns related to surgeons operating the night before performing elective surgery."
Kommentar: Die Befürchtung, übernächtigte Operateure könnten ein Sicherheitsrisiko darstellen, wird immer wieder populistisch aufgearbeitet. Einer von vielen Bereichen, in denen Stimmung gemacht und politische Entscheidungen ohne jegliche valide Datenanalysen getroffen werden. Dabei ist das Arbeitszeitgesetz einer der verschiedenen Gründe, der die Ausbildung der jungen Operateure verlangsamt. Man sollte sauber argumentieren: geht es um weniger Belastung für die Arbeitnehmer oder um Patientensicherheit? Wir sollten uns diese Publikation gut merken, sie wird in Diskussionen und bei Gutachten von Bedeutung sein.
J.H.

Nachrichten (zusammengefasst von Jost Brökelmann)

Gesetzliche Krankenversicherung

KBV: Köhler legt sein Amt zum 1. März nieder (Ärzteblatt 16.01.2014)
Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler gibt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen auf. Köhler ist seit 2005 Vorstandsvorsitzender der KBV.
Der neue Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) würdigte Köhlers Verdienste und sagte bezüglich der nahen Zukunft: "Für die ärztliche Selbstverwaltung wünsche ich mir einen kollegialen und respektvollen Umgang". Für Gröhe scheint es wichtig zu sein, dass die Funktionsfähigkeit der Selbstverwaltung nicht gefährdet wird.

Reinhardt: Selbstverwaltung steht jetzt vor entscheidender Herausforderung (Pressemitteilung des Hartmannbundes 16.01.2014)
Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat auf die Rücktrittsankündigung von Dr. Köhler besorgt reagiert: "Es gilt jetzt, unverzüglich die innerärztlichen Auseinandersetzungen im Sinne eines fairen Interessenausgleiches zu beenden, um in politisch herausfordernden Zeiten wieder selbstbewusst und geschlossen gegenüber der Politik aufzutreten. Die Selbstverwaltung steht vor einer grundsätzlichen Bewährungsprobe", so Reinhardt.
Näheres: http://www.hartmannbund.de

Hecken kündigt Pay for Performance an (Ärzteblatt 13.01.2014)
Nach Josef Hecken, dem Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), sollen in Zukunft "gute Krankenhäuser mehr Geld erhalten als schlechte". Dazu müsse die Qualität genau erfasst werden. Dies soll in einem neuen unabhängigen Institut für Qualitätssicherung im Krankenhaus geschehen. Eine weitere Aufgabe für dieses Institut sei es, Mindestmengen für Knieprothesen, Hüftersatz und Bandscheibenoperationen festzulegen.

G-BA schreibt Fehlermeldesystem im Krankenhaus vor (Ärzteblatt 28.01.2014)
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 23. Januar beschlossen, dass in Krankenhäusern ein Risikomanagement und Fehlermeldesystem verpflichtend eingeführt wird. Außerdem müssen die Krankenhäuser ein patientenorientiertes Beschwerdemanagement mit zügiger und transparenter Bearbeitung der Beschwerden einführen.

Ärztekammer Hessen gegen geplantes Institut für Qualitätsmanagement (Ärzteblatt 23.01.2014)
Die Landesärztekammer Hessen und ihr Präsident Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach haben die Pläne von CDU und SPD für ein neues Institut für Qualitätsmanagement kritisiert. Der Gemeinsame Bundesausschuss habe schon vor Jahren eine solche sektorenübergreifende Qualitätssicherung eingeführt, nämlich das AQUA-Institut. Von diesem Institut seien aber noch keine Ergebnisse gekommen.

Gröhe kriegt Post von den Fachärzten (kma newsletter 29.01.2014)
Die Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB) erklärt dem neuen Gesundheitsminister Gröhe in einem offenen Brief, warum Patienten manchmal länger auf einen Termin beim Facharzt warten müssen.
Näheres: http://www.kma-online.de/nachrichten/politik/brandbrief-an-den-mininster-groehe-kriegt-post-von-den-fachaerzten___id__32594___view.html

Uniklinik Münster eröffnet neues ambulantes OP-Zentrum (Ärzte Zeitung 30.01.2014)
Das Universitätsklinikum Münster (UKM) eröffnet Ende Februar ein neues ambulantes OP-Zentrum und erhöht damit sein Angebot an ambulanten Operationen.

Baden-Württemberg: Bislang 308 Ärzte im neuen Orthopädievertrag (Ärzteblatt 27.01.2014)
Bislang haben sich 453 Orthopäden und Chirurgen um Teilnahme an dem Facharztvertrag des Medi Verbundes mit der AOK Baden-Württemberg und der Bosch BKK beworben; davon sind 308 bereits zugelassen.
Näheres: http://www.medi-verbund.de/suche_hzv_aerzte.html

Ärztinnenbund fordert Frauenquote auch in der Medizin (Ärzteblatt 21.01.2014)
Die Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes (DÄB), Regine Rapp-Engels, fordert für die Gesundheitsversorgung eine Frauenquote: 40 Prozent der Führungspositionen in der Medizin, d. h. auch in Dekanaten, den medizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbänden sollten bis 2018 mit Frauen besetzt werden.

Studie: Virtuelle Arztbesuche setzen sich weltweit durch, Deutschland hinkt hinterher (Ärzteblatt 14.01.2014)
Die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sagt in ihrem Trendbericht "TMT Predicition" für das Jahr 2014 einen Anstieg der Anzahl virtueller Arztbesucher (E-Visits) weltweit auf 100 Millionen "Arztbesuche" voraus. Diese virtuellen Arztbesuche geschehen über gesicherte Portale, Videokonferenzen oder Internetkioske in Apotheken. Besonders in Nordamerika würde diese Art von Arztbesuchen sich ausweiten.
In Deutschland hingegen würden rechtliche Rahmenbedingungen, offene Haftungsfragen und die ärztliche Berufsordnung diese Art der Konsultationen verhindern.

OP wegen Fruchtfliegenbefall geschlossen (kma newsletter 15.01.2014)
Im St.-Vinzenz-Krankenhaus in Düsseldorf mussten zunächst zwei Operationssäle geschlossen werden. Da trotz Gegenmaßnahmen der Fruchtfliegenbefall zunahm, ist jetzt der gesamte Operationstrakt bis auf weiteres geschlossen.

Mehr tagesklinische Behandlungsplätze in Mecklenburg-Vorpommern (Ärzteblatt 29.01.2014)
Laut Landeskrankenhausplan hat sich die Zahl der tagesklinischen Plätze in den Krankenhäusern 2013 von 996 auf 1.108 erhöht. Die Zahl der stationären Krankenhausbetten blieb nahezu gleich.

Neue Wundambulanz in Heidelberg (Ärzteblatt 28.01.2014)
Die Hautklinik vom Universitätsklinikum Heidelberg hat jetzt eine Wund- und Ulcusambulanz eingerichtet, die direkt an die Tagesklinik angeschlossen ist.

Techniker Krankenkasse überrundet Barmer-GEK (Ärzteblatt 14.01.2014)
Die Techniker Krankenkasse (TK) ist nun mit 8,68 Millionen Versicherten die größte gesetzliche Kasse gefolgt von der Barmer GEK mit 8,64 Millionen.

Komplikationen - Was Raucher nach der Op erwartet (Ärzte Zeitung 24.01.2014)
Eine Metaanalyse von 107 Studien, in denen postoperative Komplikationen bei Rauchern und Nichtrauchern verglichen wurden, brachte folgende Ergebnisse (Ann Surg 2014; 259: 52): Die allgemeine Morbidität war bei Rauchern um 52 Prozent erhöht. Wundkomplikationen waren um das doppelte erhöht; das Risiko für Infektionen lag um 54 Prozent bis 105 Prozent höher; ähnlich erhöhte Risiken fanden sich für Lungenkomplikationen und neurologische Komplikationen. Die Studienautoren von der Universität Kopenhagen empfehlen Rauchern, vor der Operation mit dem Rauchen aufzuhören.

Minimal invasiv ja, harmlos nein: Hohe Komplikationsraten bei Knie- Arthroskopie (Ärzte Zeitung 8.01.2014)
Die Studiengruppe um Christopher Harner vom University of Pittsburgh Medical Center, USA, hat neue Daten über Komplikationsraten veröffentlicht. Untersucht wurde der Zeitraum 2003 bis 2009. Operateure waren Ärzte im letzten Jahr ihrer Facharztausbildung.
Die Rate von Zwischenfällen und Folgekomplikationen nach Knieeingriffen per Arthroskop betrug 4,7 Prozent. Rekonstruktionen des hinteren Kreuzbandes führten in 20,1 Prozent der Fälle zu Schwierigkeiten; Rekonstruktionen des vorderen Kreuzbandes zu 9,0 Prozent.
Weitere Komplikationsraten: Meniskusreparaturen 7,6 Prozent, Chondroplastiken 3,6 Prozent, Meniskektomie 2,8 Prozent. Chirurgische Komplikationen (Blutungen, Frakturen, Implantatversagen, Infektionen und Ischämien) traten mit einer absoluten Rate von 3,7 Prozent auf. Die häufigste Einzelkomplikation waren Infektionen (0,84 Prozent).

Sprachtest in Thüringen: Jeder dritte ausländische Arzt scheitert (Ärzte Zeitung 24.01.2014)
Thüringen ist das einzige Bundesland, in dem ein Sprachtest für ausländische Ärzte Pflicht ist. Seit 2013 fiel bei diesem Test jeder Dritte zugewanderte Arzt durch. Bei einem zweiten Test nach zwei bis drei Monaten konnte die Mehrzahl jedoch bestehen.
Dr. Nabeel Farhan von der Universität Freiburg hat einen Sprachtest für Ausländer entwickelt, der auch in anderen Bundesländern eingeführt werden soll.

Rechtliches

Sachlich begründete schlechte Arzt-Noten im Web legal (Arzt & Wirtschaft 9.01.2014)
Das Landgericht (LG) Kiel entschied, dass negative Bewertungen in Arzt-Bewertungsportalen zulässig sind (Az.:5 O 372/13). Außerdem urteilte es, dass unwahre Tatsachenbehauptungen oder Schmähkritik nicht hingenommen werden müssen. Für Schmähkritik müsse die Herabsetzung der Person im Vordergrund stehen, sie müsse quasi an den Pranger gestellt werden. Das sei im vorliegenden Fall nicht geschehen, die Grenze zur Schmähkritik sei noch nicht überschritten.

Urteil: Seltene Komplikation ist kein Fehler (Ärzte Zeitung 20.01.2014)
Eine Verletzung der Blasenwand bei Leistenbruch-Op muss laut Oberlandesgericht (OLG) Hamm kein Behandlungsfehler sein. Bei einer Dreijährigen musste ein beidseitiger Leistenbruch operiert werden. Dabei kam es zu einer Verletzung der vorgefallenen Blasenwand; die Verletzung wurde sofort bemerkt und versorgt. Wenige Tage später infizierte sich das Kind mit Noroviren. Es kam zu einer Klage auf Schadensersatz, u.a. auf 30.000 Euro Schmerzensgeld. Das OLG urteilte jetzt in zweiter Instanz, dass die Leistenbruch-Operation indiziert und fehlerfrei durchgeführt wurde und dass die Verletzung der Blasenwand nicht habe verhindert werden können (Az.: 26 U 183/12). Auch für die Zeit nach der Operation konnte das Gericht kein fehlerhaftes Verhalten seitens des Krankenhauses feststellen.

Praxismanagement

Qualitätsbericht der KVNo
Quelle: http://www.kvno.de/downloads/quali/qualbe13.pdf
Beispiel Kataraktoperationen
3.27 IVOM-Verträge
An den Verträgen zur ambulanten intravitrealen operativen Medikamentenapplikation (IVOM) nehmen 132 Augenärzte teil.
Voraussetzungen sind: Die Antragsteller müssen innerhalb von vier Quartalen vor Antragstellung mindestens 100 Katarakt-Operationen in der vertragsärztlichen Versorgung erbracht haben. Darüber hinaus müssen diese Ärzte über eine Genehmigung zum Ambulanten Operieren und eine entsprechende Ultraschall-Genehmigung verfügen. Der OP-Standort muss nach DIN EN ISO 9001:2008 inkl. Hygienezertifizierung zertifiziert sein.

Initiative für mehr IT-Sicherheit in Arztpraxen (Ärzteblatt 22.01.2014)
Die Initiative "Mit Sicherheit gut behandelt" wurde gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KVRLP) gegründet und bemüht sich um mehr IT-Sicherheit und Datenschutz in den Praxen von Ärzten und Psychotherapeuten.
Näheres: http://www.mit-sicherheit-gut-behandelt.de

Europa

NHS verteilt Gesundheitsdaten der Briten (Ärzteblatt 20.01.2014)
Auf Initiative des National Health Service (NHS) soll ab März 2014 ein neues Institut, das Health and Social Care Information Centre (HSCIC), alle wesentlichen Gesundheits- und Krankendaten der Versicherten in Großbritannien in einer großen Datenbank zusammenführen. Die Daten kommen aus der ambulanten und stationären Versorgung und umfassen die gesamte Bevölkerung. Neben Geburtsdatum, Postleitzahl, Geschlecht, und ethnischer Zugehörigkeit sollen auch Erkrankungen und deren Verlauf sowie Lebensgewohnheiten wie Rauchen und Alkoholgenuss in der Datenbank festgehalten werden. Versicherer, Pharmakonzerne und andere sollen diese Daten erwerben können. Es sei bislang aber nicht vorgesehen festzuhalten, wer die Daten für welche Zwecke erworben hat, so die Zeitung "The Guardian".

Allgemeines

Mediterrane Diät verhindert Diabetes ohne Diät und Sport (Ärzteblatt 14.01.2014)
An der randomisierten klinischen Studie PERIMED nahmen 7.500 Männer und Frauen mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko teil. Entweder sie hatten schon einen Typ 2-Diabetes oder sie litten unter anderen Risikofaktoren wie Rauchen, Hypertonie, erhöhte Cholesterinwerte, Übergewicht/Adipositas oder unter einer positiven Familienanamnese.
Die mediterrane Diät hatte zwei Untersuchungsarme: 1. Olivenöl (1 Flasche pro Woche), 2. Nüsse (30 Gramm täglich). In dem Olivenöl-Arm kam es während der vierjährigen Studiendauer zu 40 Prozent weniger Neuerkrankungen als in der Kontrollgruppe. Dieser Unterschied war signifikant.
Im Nüssearm der Studie erkrankten 18 Prozent weniger Teilnehmer als in der Kontrollgruppe, dieser Unterschied war nicht signifikant (Annals of Internal Medicine (2014; 160: 1-10).

Termine

Bundeskongress Chirurgie 2014
21.2. – 23.02.2014 Nürnberg CCN Messe Ost
BNC, BDC, BAO
http://www.operieren.de/content/e3472/e7507/e39421/

VAAO Kongress 2014
XXIII Symposium für operative Gynäkologie
16. bis 18. Mai 2014 in Mainz
Anmeldung und weitere Infos http://www.vaao2014.de

Dr. Jörg Hennefründ, Prof. Dr. Jost Brökelmann, Redakteure BAO-Newsletter
Bundesverband für Ambulantes Operieren e.V. – BAO
Präsident Dr. med. Axel Neumann
Vereinsregister: Amtsgericht Bonn VR 6346
Sterntorbrücke 1, D-53111 Bonn
Tel.: 0228-692423, Fax: 0228-631715
E-Mail: baobonn@t-online.de
Internet: http://www.operieren.de

Helmsauer & Kollegen...
Der Spezialist für das Gesundheitswesen
Persönlicher Kontakt, Vertrauen und Stabilität stehen bei uns an erster Stelle, wenn es um die Beratung im Bereich der Versicherung, Betriebswirtschaft sowie der Abrechnung geht.
http://www.helmsauer-gruppe.de/

Die Helmsauer Gruppe führt auch Praxisbewertungen durch. Auf diesem Gebiet hat sie mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung.
Tel. 0911-929203

Justiziar des BAO

Kostenfreie Mitglieder Telefon-Hotline für alle rechtlichen Fragen
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Chirurgen Magazin + ...

Heft 83, Ausgabe 1 – Februar 2017
Praxismanagement: Wie schütze ich meine Praxis für den Notfall vor finanziellem Chaos und Insolvenz?
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autsch!

autsch! Wenn Politik weh tut Politik drängt ambulante OP-Praxen ins Abseits.
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Helmsauer & Kollegen...

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Geschlossener Bereich für Mitglieder des BAO.
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Partner PKG

Die Deutsche Praxisklinikgesellschaft (PKG) e.V. ist ein Zusammenschluss von Operationszentren, Tages- und Praxiskliniken und medizinischen Versorgungszentren, in denen ambulante und praxisklinische Operationen durchgeführt werden.
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Partner AND

Das AND e.V. als Zusammenschluss regionaler Anästhesie-Netze und –Genossenschaften vertritt auf Bundesebene Interessen der freiberuflich tätigen und niedergelassenen Anästhesisten.
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BVASK

Der Berufsverband für Arthroskopie e. V.
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